Verantwortlicher
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Zweck und Rechtsgrundlagen
Personenbezogene Daten werden verarbeitet, soweit dies für die psychotherapeutische Behandlung erforderlich ist – einschließlich Terminabsprachen, Dokumentation und Abrechnung. Dazu gehören auch Gesundheitsdaten.
Rechtsgrundlage ist der Behandlungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Soweit eine gesetzliche Pflicht besteht, etwa zur Dokumentation nach § 630f BGB, ist es Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Gesundheitsdaten dürfen verarbeitet werden, weil sie für die Behandlung erforderlich sind und der beruflichen Schweigepflicht unterliegen (Art. 9 Abs. 2 lit. h und Abs. 3 DSGVO in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Nr. 1 lit. b BDSG).
Für die Behandlung werden bestimmte Angaben benötigt, etwa Ihre Kontaktdaten und Informationen zu Ihrem Anliegen. Ohne diese Angaben kann eine Behandlung nicht durchgeführt werden.
Dokumentation der Behandlung
Für die Behandlung wird eine Behandlungsakte geführt. Sie dokumentiert die aus fachlicher Sicht für die Behandlung wesentlichen Maßnahmen und Ergebnisse.
Vertraulichkeit und Schweigepflicht
Behandlungsdaten unterliegen der beruflichen Schweigepflicht und werden vertraulich behandelt. Eine Offenlegung erfolgt nur mit Einwilligung oder wenn eine gesetzliche Erlaubnis oder Verpflichtung besteht.
Mögliche Empfänger
Daten werden nur weitergegeben, wenn dafür eine gesetzliche Grundlage besteht oder Sie eingewilligt haben. Welche Empfänger im Einzelfall betroffen sind, hängt vom konkreten Behandlungs- und Abrechnungsweg ab.
Aufbewahrung
Die Behandlungsakte wird zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung aufbewahrt, soweit andere Vorschriften keine abweichende Frist vorsehen (§ 630f Abs. 3 BGB).
§ 630f BGB – Dokumentation der BehandlungIhre Rechte
Nach Maßgabe der DSGVO haben Sie insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Welche Rechte im Einzelfall greifen, richtet sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen und den Dokumentationspflichten.
Eine erteilte Einwilligung, etwa in die Weitergabe von Informationen, können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die bis dahin erfolgte Verarbeitung bleibt rechtmäßig.
Beschwerderecht
Sie können sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Im Saarland ist dies das Unabhängige Datenschutzzentrum Saarland, Fritz-Dobisch-Straße 12, 66111 Saarbrücken.
Unabhängiges Datenschutzzentrum Saarland